LaFerrari

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Design

  • First sketches from F1 to GT
  • Use synergies from Ferrari Styling Centre and engineering department

Der LaFerrari vereint modernste Form- und Ästhetikansätze mit aerodynamischer Funktionalität, ein Ergebnis, das durch die von Beginn an enge Zusammenarbeit zwischen dem Ferrari Styling Centre unter der Leitung von Flavio Manzoni und den Abteilungen Engineering und Entwicklung ermöglicht wurde.

Die Silhouette und die Proportionen des LaFerrari sind eine logische Konsequenz des Fahrzeugaufbaus und des integrierten Hybridantriebs. Das Design ist auffällig und innovativ. Dennoch bleibt der LaFerrari mit seinem schlanken Profil dem Prototyp des klassischen V12-Sportwagens mit Mittelmotor treu: Das gesamte Volumen des Fahrer- und Motorraums ist innerhalb des Radstands platziert, um die bestmögliche Massenverteilung zu erreichen. Beeindruckenderweise hat der Einbau des HY-KERS-Systems nicht zu einer Ausdehnung der Fahrzeugmaße, sondern zu einem besseren Ausgleich zwischen Front- und Hecküberhang geführt.

360° Ansicht

  • Nero
  • Rosso Corsa
  • Giallo Modena

Wheelarch dimensions remembers the Ferrari tradition

Im Profil hat der Wagen eine scharfe nach unten verlaufende Nase und eine tiefsitzende Motorhaube, die seine muskulösen Radhäuser betont. Diese Form erinnert stark an die legendären großzügigen Formen der Ferrari Sportwagen-Prototypen der späten 1960er Jahre, wie z. B. den 330 P4 und den 312P. Das Verhältnis zwischen den Maßen der vorderen und hinteren Radhäuser entspricht ebenfalls althergebrachter Ferrari-Tradition. Die Gestaltung der Karosserie des LaFerrari wurde stark von der Aerodynamik beeinflusst. Durch die elegant geschnittenen Formen wirken die Radhäuser muskulös und aggressiv. Die Oberflächen scheinen über das Cockpit hinweg Richtung Heck zu fließen, und die schönen Formen geben dem Volumen Kontur. Die fließenden Oberflächen sorgen zudem für die herausragendem Luftwiderstands- und Abtriebswerte, die das Aerodynamik-Team erreichen wollte, und kanalisieren den Luftstrom höchst effizient in Richtung der Komponenten, die gekühlt werden müssen. Der Frontbereich des Wagens weist einen niedrigeren Frontflügel auf, der wirkt, als sei er an einem mittig sitzenden Pylon unterhalb der Nase aufgehängt - eine Entscheidung, die ganz klar von der F1 inspiriert wurde. Nirgendwo wird der extrem sportliche Charakter des Wagens deutlicher als am Heck, das die geballte Kraft des Fahrzeugs unmissverständlich demonstriert. Vom beeindruckenden Oberflächen-Zusammenspiel am Heck verlaufen zwei tiefe Schlitze über die kräftigen Radhäuser hinweg. Sie leiten höchst effizient heiße Luft vom Motorraum ab und steigern dadurch zugleich den Heckabtrieb. Der Motorraum endet mit einer harmonisch über die gesamte Fahrzeugbreite verlaufenden Linie, unter der ein aktives Aerodynamik-Element versteckt ist. Auf einem mittig sitzenden Pylon, der vom Stil her dem im Frontbereich ähnelt und ebenfalls dem Schutz des HY-KERS-Systems dient, sitzt ein großer verstellbarer Spoiler, der automatisch gesteuert wird und das schlanke Design des Heckbereichs nicht im Geringsten beeinträchtigt. Der untere Heckbereich besteht aus reiner Kohlefaser und wird von tiefen Öffnungen und einem großzügigen Diffusor dominiert, dessen Klappen sich aufstellen, wenn der motorisierte Spoiler ausgefahren wird.

Die Fahrerposition im LaFerrari entspringt einem völlig neuen Konzept, das stark von der Formel 1 beeinflusst wurde. Sowohl Fernando Alonso als auch Felipe Massa waren an ihrer Entwicklung direkt beteiligt. Im Ergebnis entstand ein funktionelles, F1-inspiriertes Cockpit, das die perfekte Verschmelzung von Tradition und Modernität verkörpert. Die Ergonomie der Fahrerposition stellt die herkömmlichen für Straßenfahrzeuge eingesetzten Konzepte völlig auf den Kopf und weist ein Design auf, das man sonst nur in Rennwagen vorfindet: Der Sitz ist in fixer Position verankert, sowohl das Lenkrad als auch die Pedalerie sind jedoch auf die bevorzugte Position des Fahrers einstellbar.

  • Perfect melding between cutting-edge, aesthetic and aerodynamic
  • Perfect melding between cutting-edge, aesthetic and aerodynamic
  • Perfect melding between cutting-edge, aesthetic and aerodynamic
  • Perfect melding between cutting-edge, aesthetic and aerodynamic
  • The cabin design is inspired by the F1 cockpit
  • The buttons are arranged for optimal efficiency
The steering wheel and pedal box are highly adjustable
The seat design is optimized for the perfect driver position

Die Türflügel sind Bestandteil des Fahrgastraum-Designs. Ihr formvollendetes Kohlefasergehäuse fügt sich nahtlos und effizient in die Formen des Fahrgastraums ein und bietet den Fahrgästen so größtmögliche Bewegungsfreiheit. Das Lenkrad des LaFerrari ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Ferrari den gleichen ganzheitlichen Forschungs- und Entwicklungsansatz wie bei der Entwicklung des Enzo weiterverfolgt. Verschiedene Fahrzeugfunktionen sind ganz im Stil der Formel 1 in das Lenkrad integriert. Die Schaltwippen hinter dem Lenkrad wurden verlängert und ergonomischer gestaltet. Die klassische Brücke in der Mittelkonsole, auf der die Knöpfe für Steuerungsfunktionen des F1-Getriebes positioniert ist, weist eine schlanke flügelähnliche Form auf . Die Satelliten-Pods, über die die Funktionen der Instrumententafel und das Infotainment (Audio, Navigation und Telemetrie) gesteuert werden, wurden zur Tür bzw. zu einer Insel in der Mitte des Armaturenbretts hin versetzt. Letztere enthält auch das sehr kompakte Panel für die Steuerung der Klimaanlage. Erstmals ist im Armaturenbrett eines Ferraris auch eine rekonfigurierbare digitale 12,3 Zoll-Instrumententafel integriert, die dem Fahrer die Auswahl zwischen einem Layout mit traditionellem Drehzahlmesser oder einem F1-orientierteren Display lässt, das speziell für die Verwendung auf der Rennstrecke entworfen wurde.

The door panels are an integrated part of the cabin design